Im Rahmen einer zweitägigen Fortbildung wird ein partizipativer Entwicklungsprozess initiiert, der als gemeinsamer Diskurs- und Arbeitsraum für die beteiligten Lehrpersonen dient. Auf der Grundlage kurzer Impulse und moderierter Arbeitsphasen werden zentrale Begrifflichkeiten, Referenzmodelle und mögliche Bezugswissenschaften identifiziert, die für die Entwicklung einer systematischen buddhistischen Religionspädagogik relevant sind. Dabei werden bestehende Ansätze – insbesondere aus dem christlichen Kontext – als Orientierungsrahmen herangezogen und hinsichtlich ihrer Anschlussfähigkeit für buddhistische Perspektiven diskutiert.
Ziel der Fortbildung ist es, einen konzeptionellen Orientierungsrahmen für die Weiterentwicklung einer buddhistischen Religionspädagogik auf bildungswissenschaftlicher Grundlage zu skizzieren. Die Teilnehmenden entwickeln gemeinsam erste Strukturierungsansätze, klären zentrale Begriffe und formulieren mögliche Perspektiven für eine kontextsensibel ausgerichtete Weiterentwicklung des Faches.