Die Fortbildung widmet sich der Zeit des Nationalsozialismus in Kärnten und verbindet wissenschaftliche Forschung, gedenkstättenpädagogische Ansätze und fachdidaktische Zugänge zum Umgang mit geschichtskulturellen Themen im Unterricht. Im Mittelpunkt stehen ebenso mögliche praxisnahe Methoden der Vermittlung – sowohl im Unterricht als auch an authentischen Orten. Anhand konkreter Good-Practice-Beispiele werden didaktische Zugänge vorgestellt, die Lernende dabei unterstützen, historische Zusammenhänge zu verstehen, multiperspektivisch zu denken und eigene Fragestellungen zu entwickeln. Besondere Aufmerksamkeit gilt der emanzipatorischen Erinnerungskultur, die historisches Lernen mit demokratischen Kompetenzen und der Förderung von Zivilcourage verbindet.
Die Teilnehmenden erkennen, wie Erinnerungskultur sinnvoll und altersgerecht im Unterricht verankern werden kann und geschichtliche Inhalte mit aktuellen Themen wie Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Ausgrenzung und Menschenrechte verknüpft werden und dies im Religionsunterricht Raum finden können.