Selbstverletzendes Verhalten (SSV) bei Kindern und Jugendlichen ist ein sensibles und zunehmend sichtbares Phänomen, das auch im schulischen Kontext große Unsicherheiten auslösen kann. Dabei bewegen sich Erklärungsansätze zwischen psychischer Erkrankung und Bewältigungsstrategie in belastenden Lebenssituationen.
Diese Fortbildung bietet einen fundierten Einblick in Ursachen, Erscheinungsformen und Risikofaktoren von SSV und unterstützt Lehrpersonen dabei, Warnsignale frühzeitig zu erkennen und angemessen zu reagieren. Neben präventiven Ansätzen und dem Umgang mit betroffenen Schülerinnen und Schülern wird auch die Rolle des Religionsunterrichts als möglicher Schutz- und Reflexionsraum thematisiert. Ziel ist es, Handlungskompetenz zu stärken und Sicherheit im pädagogischen Umgang zu gewinnen. Die Referentin Mag.Mag. Serap Polat-İbrahim ist Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin und Notfallpsychologin