Diese Fortbildung richtet sich an Schulleitungen aller Schulformen, die ihre Schule systematisch und datengestützt weiterentwickeln möchten. In vier aufeinander aufbauenden Terminen erwerben die Teilnehmer:innen praxisnahes Wissen und konkrete Werkzeuge, um Daten gezielt für die Schul- und Unterrichtsentwicklung zu nutzen. Sie arbeiten direkt mit schulischen Evaluationsdaten – sowohl aus internen Erhebungen als auch aus externen Evaluationen – und lernen, diese zu analysieren, zu interpretieren und in konkrete Maßnahmen für ihren Standort zu übersetzen. Durch den Wechsel von fachlichem Input, praktischer Datenarbeit und kollegialem Austausch können die Teilnehmer:innen die Inhalte unmittelbar auf ihre eigene Schule übertragen.
Dabei wird auf folgende Inhalte Bezug genommen:
- Grundlagen der datengestützten Schul- und Unterrichtsentwicklung
- Praktische Nutzung und Interpretation von schulischen Evaluationsdaten (intern und extern)
- Konkrete Tools und Methoden zur Datenerhebung, -aufbereitung und -analyse
- Ableitung praxisnaher Maßnahmen auf Basis von Daten
- Kollegialer Austausch und Reflexion eigener Datenprojekte
Die Teilnehmenden können:
- den Zweck und die Aussagekraft verschiedener schulischer Daten (intern und extern) einordnen
- geeignete Methoden und Tools zur Datenerhebung auswählen und praxisnah anwenden
- erhobene Daten interpretieren und verständlich aufbereiten
- datengestützte Entscheidungen für die Schul- und Unterrichtsentwicklung ableiten
- wichtige Aspekte bei der Datenerhebung, -auswertung und -nutzung (z. B. Datenschutz, Gütekriterien, Kontextfaktoren) beachten
- Daten in schulische Steuerungs- und Entwicklungsprozesse einbetten
- den kollegialen Austausch nutzen, um eigene Praxisfragen zu reflektieren und neue Perspektiven zu gewinnen