Die Signalmethode wurde vor über 80 Jahren von Adolf Freunthaller in Wien entwickelt, um gehörlosen und schwerhörigen Kindern ein visuelles Hilfsmittel beim Erlernen der Satzgrammatik zu bieten. Da die Methode visualisierte Informationen über die Grammatik und die Satzteile einer Satzstruktur liefert, bietet sie Kindern im Inklusionsbereich eine Stütze, um möglichst eigenständig Sätze zu bilden. Insbesondere für jene mit einer Hörschädigung, Sprachentwicklungsverzögerung oder einem SPF im Bereich „Lernen“ sind die Signalkärtchen hilfreich. Die seit kurzem verfügbaren Materialien sind auch sehr gut geeignet, Kinder mit nichtdeutscher Erstsprache zu unterstützen.
Für die Umsetzung in der Praxis und die Heranführung der genannten Zielgruppen an die Signale und die Methode werden praktische Beispiele gezeigt. Zum einen für die Grundstufen I und II sowie für die Sekundarstufe I.