Wenn es um Demokratisierung in der Schule geht, ist die Beteiligung der Schüler:innen an der Bewertung und Beurteilung unverzichtbar. In der Regel sind Schüler:innen, vor allem Schreibende, mit dem singulären „Urteil“ einer Lehrperson konfrontiert, also mit einer Fremdbewertung, auf die sie keinen Einfluss nehmen können oder dürfen. Das Bewerten als Teil des Lern- bzw. Schreibprozesses und damit als Gegenstand des Unterrichts einzuführen, ist aus vielerlei Gründen sinnvoll. Im Seminar werden die entsprechenden Konzepte und praktischen Umsetzungsmöglichkeiten gemeinsam erarbeitet.
- Bewertung im kompetenzorientierten Unterricht (mithilfe dialogischer Verfahren) kennen lernen
- Bewertungsverfahren und ihre Nachhaltigkeit bzw. Verlässlichkeit reflektieren
- Aufgaben-, Lern- und Prüfungskultur im Kontext des formativen Zugangs zur Leistungsbeurteilung kennen