Die Kinder verbringen teilweise bis zu fünf Stunden täglich mit dem Handy. Die Auswirkungen sind im Klassenzimmer zu spüren: Kurze Aufmerksamkeitsspannen, immer weniger Konfliktlösungsfähigkeiten, und ein rauer Umgangston in den Klassen. WhatsApp-Gruppen mit verbotenen Inhalten (Stichworte: sexualisierte Darstellung von Mitschüler:innen, Hakenkreuze) und Beleidigungen sind Themen, mit denen sich Lehrkräfte auseinandersetzen müssen. Auch Konflikte und Mobbing werden zunehmend im digitalen Raum ausgetragen.
Wie man ohne Vorkenntnisse schnell zum medienkompetenten Ansprechpartner für Kinder in der Schule wird und vor allem auch Mobbing rechtzeitig abwenden kann, wird anhand vieler Praxisbeispiele in dieser Lehrveranstaltung gezeigt.
- Die wichtigsten Apps, die Kinder in diesem Alter nutzen, werden inklusive rechtlicher Hintergründe und Gefahren vorgestellt (Nutzungsalter, Bilderrechte, verbotene Inhalte in WhatsApp-Gruppen)
- Übungen kennenlernen, mit denen man Kindern den richtigen Umgang in den sozialen Medien beibringen kann - Stichworte: Fake News, Netiquette (richtiger Umgang miteinander im Internet), Bilderrechte (was darf NICHT ins Netz)
- Das Phänomen Cybermobbing verstehen und durch geeignete präventive Maßnahmen die Kinder für diese Gefahr sensibilisieren (Konfliktlösungskompetenz/Zivilcourage)