In dieser Lehrveranstaltungsreihe wird das Modell nach G. Colvin zur Beschreibung von herausforderndem Verhalten vorgestellt.
- Der Verlauf einer Eskalation wird exemplarisch und anhand von Fallbeispielen analysiert. Deeskalationsmethoden werden vorgestellt und sollen in den Unterrichtsaufbau integriert werden.
- Definition und Unterscheidung von Verhaltensauffälligkeit/-schwierigkeit/-störung. Jedes Verhalten hat seinen Sinn – Verhaltensabweichungen achtsam begegnen.
- Sensibilisierung der eigenen Wahrnehmung und deren Bewertung.
- Einbeziehen von kreativen und gestalterischen Methoden in das eigene Unterrichtskonzept.
- Regeln/Routinen und Rituale als Strukturmaßnahmen im Unterricht verstehen.
- Persönliche Grenzen wahrnehmen und benennen, um selbstfürsorglich und lösungsorientiert agieren zu können.
- Das Modell nach G. Colvin kennenlernen / Eskalationsstufen erkennen, einordnen und Handlungspläne erstellen können.
- Den Verlauf einer Eskalation analysieren und die Erkenntnis (im besten Fall präventiv) in den Unterrichtsablauf einbinden.
- Grundlegende Kenntnisse von unterschiedlichen Eskalationsdimensionen kennen lernen.
- Chancen, Spannungsfelder und Risiken im Zusammenhang mit soziokultureller Vielfalt erkennen, reflektieren und in eigenen Arbeits- bzw. Praxisfeldern fachgerecht berücksichtigen können.
- Durch erlernte praktische Übungen Reflexion des eigenen Unterrichts und Veränderung bzw. Erarbeitung von sinnstiftenden und gedeihlichen Strukturen im Unterricht umsetzen können.