Der interreligiöse Studientag widmet sich der Gestalt Jesu/ Isa als zentraler und zugleich unterschiedlich verstandener Person im Islam sowie in der katholischen und evangelischen Tradition. In drei Impulsvorträgen beleuchten Referent:innen aus den jeweiligen Religionen bzw. Konfessionen die theologischen Grundlagen, die Bezüge aus Bibel und Koran sowie die Bedeutung Jesu/ Isa für Glauben und Praxis.
Am Nachmittag stehen der offene Austausch und die pädagogische Vertiefung im Mittelpunkt: In einem moderierten Q&A sowie in konfessions- und schulstufenübergreifenden Kleingruppen reflektieren die Teilnehmenden Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Spannungsfelder. Ziel ist es, das eigene Verständnis zu vertiefen, interreligiöse Sensibilität zu stärken und konkrete Anregungen für einen dialogorientierten Religionsunterricht zu gewinnen.
Vortragende: Livia Neureiter, Marianne Pratl-Zebinger, Mehmet Celebi
Die Teilnehmer:innen:
- erweitern ihr Wissen über die Person Jesu/ Isa im Islam sowie in der katholischen und evangelischen Theologie und lernen zentrale Gemeinsamkeiten und Unterschiede differenziert einzuordnen.
- entwickeln Sensibilität für unterschiedliche Glaubensperspektiven und üben einen respektvollen, sachlich fundierten Umgang mit religiöser Vielfalt.
- reflektieren didaktische Zugänge zur Person Jesu/ Isa und erarbeiten praxisnahe Ideen für einen dialogischen Religionsunterricht im Pflichtschul- und höheren Schulbereich.