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Klassische Sprachen


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8610.000.001
[4UE]
Der neue Lehrplan für die Oberstufe Latein und Griechisch
Termin
Donnerstag, 15.10.2026, 14:30 Uhr
Ort
Öffentliches Schottengymnasium der Benediktiner in Wien
Referent:innen
Nina ARINGER
Inhalt
Ort der Veranstaltung: Schottengymnasium, Freyung 6, 1010 Wien

Vorstellung des neuen Lehrplans für Latein an der Oberstufe (vier- und sechsjährig) sowie für Altgriechisch.
- Nach der Präsentation des neuen Lehrplans für Griechisch wird über ihn diskutiert, wobei fachdidaktische Möglichkeiten für die Umsetzung in die Praxis ausgelotet werden.
- Nach der Präsentation des neuen Lehrplans für sechsjähriges und vierjähriges Latein werden auch diese Pläne einer fachinternen Diskussion unterzogen, wobei fachdidaktische Möglichkeiten für die Umsetzung in die Praxis ausgelotet werden.
- Möglichkeiten und Strategien für die Umsetzung des Lehrplans im Unterricht werden vorgestellt und diskutiert.
- Es gibt praxisorientierte Hilfestellungen zur Umsetzung der kompetenzorientierten Lerninhalte.
- Der Gesetzestext wird vorgestellt und Möglichkeiten der neuen Lehrpläne werden ausgelotet.

Zielgruppe/n: AHS-Lehrer:innen für Latein und Griechisch
Schularten
AHS Oberstufe, AHS Unterstufe
-
8610.000.002
[4UE]
Die Schulen der Philosophie
Termin
Mittwoch, 02.12.2026, 14:30 Uhr
Ort
Gymnasium Albertus Magnus Schule der Vereinigung von Ordensschulen Österreichs
Referent:innen
Tobias RIEDL
Inhalt
Ort der Veranstaltung: Albertus Magnus Gymnasium, Semperstraße 45, 1180 Wien

Von der Akademie über das Lykeion und die Stoa bis hin zum Garten der Epikureer: Über Jahrhunderte war Athen die Bühne großer philosophischer Schulen, deren Ideen bis heute viele Bücher füllen.
- Was aber hieß es eigentlich, in Athen zu studieren?
- Mit welchen Methoden wurde in den verschiedenen Schulen gelehrt und gelernt?
- Wie gestaltete sich der Alltag der Lernenden?
- Und welche Vorstellungen vom guten Lernen und Leben boten die Schulen den jungen Menschen?

Der Vortrag richtet sich an Lehrer:innen ebenso wie an Schüler:innen, die vielleicht selbst vor einem Studium stehen. Er lädt dazu ein, hinter die Kulissen der antiken Lehren zu blicken und in Reflexionsfragen zu erkunden, wie Denken, Leben und Lernen in den Philosophenschulen Athens miteinander verknüpft waren.

Zielgruppe/n: AHS-Lehrer:innen für Latein und Griechisch
Schularten
AHS Oberstufe, AHS Unterstufe
-
8610.000.003
[4UE]
Vergil und Horaz als politische Dichter
Termin
Montag, 18.01.2027, 14:30 Uhr
Ort
Bundesgymnasium
Bundesrealgymnasium und wirtschaftskundliches Bundesrealgymnasium
Referent:innen
Franz-Joseph GROBAUER
Inhalt
Ort der Veranstaltung: Wiedner Gymnasium, Wiedner Gürtel 68, 1040 Wien

Vergil und Horaz lebten in Zeiten des politischen Umbruchs. Dieser findet auch in ihren Dichtungen seinen Niederschlag.
- So lässt sich einerseits Vergils Aeneis auch als ein Epos der Emigration und Immigration sowie der Schwierigkeiten begreifen, die für alle Betroffenen damit verbunden sind.
- Auf der anderen Seite spiegelt Horazens Lyrik in zahlreichen Gedichten den politischen und gesellschaftlichen Wandel der Epoche wider: einen Wandel, der sich auch an der Person des Dichters selbst nachvollziehen lässt.

Zielgruppe/n: AHS-Lehrer:innen für Latein und Griechisch
Schularten
AHS Oberstufe, AHS Unterstufe
-
8610.000.101
[4UE]
Latein in Echtzeit
Termin
Donnerstag, 18.02.2027, 14:30 Uhr
Ort
Bundesgymnasium
Bundesrealgymnasium und wirtschaftskundliches Bundesrealgymnasium
Referent:innen
Gottfried BICHLER
Inhalt
Ort der Veranstaltung: Wiedner Gymnasium, Wiedner Gürtel 68, 1040 Wien

Latein in Echtzeit zielt darauf ab, erprobte Methoden zur stärkeren Einbindung der vier Fertigkeiten des Spracherwerbs (Hören, Sprechen, Schreiben, Lesen) im Lateinunterricht vorzustellen.
- Ein Verzicht auf die Förderung der vier Fertigkeiten des Spracherwerbs (Lesen, Hören, Sprechen, Schreiben) nimmt dem Lateinunterricht wichtige Kanäle, auf denen eine Sprache als Sprache erlebt und erworben wird.
- In einem teilweise lateinisch gehaltenen Vortrag mit Präsentationseinschüben werden erprobte Unterrichtsszenarien vorgestellt, die es erlauben, diesen vier Fertigkeiten im Rahmen eines konventionellen, übersetzungszentrierten Unterrichts mehr Spielraum zu geben.
- Den Vorteil einer methodischen Erweiterung des Lateinunterrichts sieht der Referent besonders im höheren Umfang an Wörtern, Phrasen und Sätzen, die den Lernenden in jeder Lateinstunde geboten werden, wenn ihnen neben dem Übersetzen Gelegenheit gegeben wird, Latein ohne Rekodierung zu lesen und zu hören.

Zielgruppe/n: Latein-Lehrer:innen
Schularten
AHS Oberstufe, AHS Unterstufe
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8610.000.102
[4UE]
Fachdidaktik der Alten Sprachen
Termin
Samstag, 27.02.2027, 09:00 Uhr
Ort
Universität Wien
Referent:innen
Sophie Katharina MAAS
Inhalt
Bei der Bestrebung nach einem „geglückten“ Lateinunterricht wird meistens die Schwierigkeit der Wortschatzarbeit als neuralgischer Punkt genannt.
- Zwischen der Zahl der für Textarbeit erforderlichen Vokabeln und den den Schüler:innen tatsächlich zur Verfügung stehenden Vokabeln klafft eine große Lücke (2000 vs. 600 gelernte Wortbedeutungen)
- Probleme für Schüler:innen mit nicht deutscher Erstsprache
- Schwindende Deutschkompetenz bei Schüler:innen
- Anforderungen an Schüler:innen bezüglich ihrer Deutschkompetenz
- Im Kontext des Lateinunterrichts stehende etablierte, sprachdiagnostisch ausgerichtete Verfahren
- Valide Erfassung des beherrschten Wortschatzes
- Rational-close-Test-Prinzip
- Erhebung der Wortschatzfähigkeit mit einem normierten Subtext
- Einfluss des familiären Umfeldes und der Lesefreudigkeit auf die Wortschatzentwicklung von Schüler:innen

Zielgruppe/n: AHS-Lehrer:innen für Latein und Griechisch
Schularten
AHS Oberstufe, AHS Unterstufe
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