Dieser Fortbildungskurs befasst sich mit der Entwicklung christlicher und orthodoxer Kirchenarchitektur. Die wichtigsten Bautypen und repräsentativen Kirchenbauten werden vorgestellt und in ihrem theologischen, liturgischen, kirchen- und kunsthistorischen Kontext analysiert. Der Kurs behandelt zudem länderspezifische und regionale Besonderheiten sowie die gegenseitigen kulturellen Einflüsse von Ost und West. Abschließend wird zeitgenössische orthodoxe Kirchenarchitektur mit früheren Prototypen verglichen, wobei das Verhältnis zwischen Tradition und neueren Architekturkonzepten untersucht wird. Diese Fortbildung erarbeitet außerdem geeignete Methoden für die erfolgreiche Vermittlung der Kursinhalte im Unterricht.
Die Teilnehmenden lernen die Entwicklungsstadien der orthodoxen Kirchenarchitektur sowie deren historische, kulturelle, nationale und regionale Besonderheiten kennen. Sie können die theologisch und historisch bedeutendsten Beispiele kirchlicher Architektur und Kunst identifizieren, deren Bedeutung erläutern und sie wirkungsvoll und zeitgemäß in ihren Unterricht einbinden. Dies sensibilisiert die Schülerinnen und Schüler für die religiöse und kulturelle Bedeutung kirchlicher Kunst und fördert ein tieferes und differenzierteres Verständnis zahlreicher Themen im Religionsunterricht.