Digitale Ethik führt in zentrale ethische Fragen ein, die mit digitalen Technologien und insbesondere Künstlicher Intelligenz (KI) verbunden sind. Mit ihr entstehen neue Formen der Optimierung menschlichen Verhaltens durch datengetriebene Systeme und algorithmische Empfehlungen. Die Fortbildung untersucht kritisch, welche Menschenbilder und Werte hinter technologischen Zukunftsentwürfen wie dem Post- und Transhumanismus und verwandten Strömungen stehen.
Wir werden Fragen nach Autonomie, Menschenwürde und Verantwortung diskutieren: Wie stark beeinflussen Technologien menschliche Autonomie? Welche Rolle spielen große Technologieunternehmen? Und wie kann demokratische Kontrolle digitaler Infrastrukturen aussehen?
Es werden grundlegende Konzepte der Computerethik eingeführt sowie normative Ansätze wie Prinzipienethik und AI-Ethik-Frameworks. Als Gegenentwurf zu rein technologisch getriebenen Zukunftsvisionen wird der Ansatz des Digitalen Humanismus diskutiert, der danach fragt, wie digitale Technologien im Dienst von Mensch, Demokratie und gesellschaftlichem Wohl gestaltet werden können.
Die Veranstaltungsreihe Politik und (Jugend-)Trends unterstützt Pädagog:innen dabei, moderne Selbstoptimierungstrends im Klassenzimmer zu erkennen und ihre potenziellen Auswirkungen auf das Zusammenleben in Österreich zu reflektieren. Sie unterstützt damit die Schulung fundierter Demokratiekompetenzen von Jugendlichen.
- Verständnis für die Grundkonzepte digitaler Ethik
- Einführung in den Digitalen Humanismus
- Künstliche Intelligenz und digitale Technologie in ihrer ethischen und gesellschaftlichen Dimension erkennen und verschiedene Aspekte der ethischen Gestaltung digitaler Technologie verstehen