In dieser praxisnahen Online-Fortbildung erhalten Lehrpersonen der Sekundarstufe I einen kompakten Einblick, wie soziale Ungleichheit, unterschiedliche Startbedingungen und Geldzugänge in Lebensrealitäten von Jugendlichen prägen. Anhand lebensnaher Beispiele wird sichtbar, wie Chancen und Zukunftsperspektiven ungleich verteilt sind, oft ohne dass diese Unterschiede im Klassenraum offen angesprochen werden.
Was diese Fortbildung besonders macht:
Raffaela Hofmann zeigt, wie sensible Themen wie Armut, Reichtum und Geld ohne Moralisierung, Beschämung oder Individualisierung im Unterricht bearbeitet werden können. Im Zentrum steht die Frage, wie Lehrpersonen Heterogenität im Klassenraum als Lernressource nutzen, Tabus rund um Geld behutsam aufbrechen und Diskurse ermöglichen können:
Wann gilt jemand als reich? Welche Startbedingungen sind ungleich? Wie wirken Geld und Chancen im Alltag? Und wie können wir darüber sprechen, ohne persönliche Situationen offenzulegen?
Lehrkräfte lernen, wie sich soziale Unterschiede erfahrbar und reflektierbar machen lassen, mit erprobten Methoden, Perspektivenwechsel und Stellvertreteraufgaben, die Schüler:innen helfen, Ungleichheit zu verstehen, Lebensrealitäten einzuordnen und gesellschaftliche Zusammenhänge zu erkennen. Dabei steht nicht Bewertung, sondern Verständnis, Empathie und strukturelles Denken im Mittelpunkt.
Ein Input der Stiftung Wirtschaftsbildung ergänzt die Fortbildung mit qualitätsgeprüften Unterrichtsmaterialien und frei verfügbaren Ressourcen für die unmittelbare Umsetzung im Unterricht.
- Soziale Ungleichheit und unterschiedliche Startbedingungen verständlich vermitteln
- Tabuthemen rund um Geld und Lebensrealitäten sensibel im Unterricht bearbeiten
- Heterogenität im Klassenraum als Lernchance nutzen
- Empathie, Perspektivwechsel und strukturelles Denken fördern
- Konkrete, sofort einsetzbare Unterrichtsideen und Materialien erhalten