Lesen ist der Schlüssel zu Bildung und Teilhabe, doch nicht alle Kinder starten problemlos.
In diesem Seminar wird gezeigt, wie Stolpersteine im Leseerwerb erkannt und gezielt aus dem Weg geräumt werden können. Dabei wird der Blick bewusst auf einen sprachbewussten Unterricht gelenkt: Sprache wird sichtbar gemacht, transparent erklärt und systematisch aufgebaut.
Durch die Verbindung von Leseförderung und sprachbewusstem Unterricht entsteht ein Ansatz, der Kinder sowohl beim Lesenlernen als auch beim Verstehen von Wörtern, Strukturen und Bedeutungen unterstützt. So profitieren alle Lernenden – unabhängig von ihren sprachlichen Voraussetzungen – und erhalten bessere Chancen auf erfolgreiche Bildung und aktive Teilhabe.
Lehrpersonen …
- identifizieren sicher typische Stolpersteine beim Lesen und verstehen deren Ursachen
- führen präzise individuelle Lesediagnosen durch (z. B. 8-/16-Buchstaben-Probe, ILeA, LUNA, LEO, SLRT II), um Lernstände fundiert einzuschätzen
- erhalten konkrete Methoden, praxisbewährte Beispiele und geeignete Materialien für einen wirksamen, nachhaltig angelegten Leseunterricht
- wählen passgenaue Fördermaßnahmen aus und setzen diese gezielt um, um den Lesefluss der Schüler:innen zu verbessern
- nutzen sofort einsetzbare, alltagsnahe Unterrichtsstrategien
- profitieren vom kollegialen Austausch und nehmen neue Impulse für die Leseförderung mit