Im Workshop wird gezeigt, wie „kritisches Denken“ im Umgang mit generativer KI im Deutschunterricht in den Domänen Lesen, Schreiben und Medienbildung konkret angeleitet und geübt werden kann.
– Begriffsklärung: Was heißt Kritik im KI-Kontext (prüfen, begründen, abwägen)?
– Kurzer Blick auf Funktionsweise und typische Grenzen (Plausibilität, Halluzinationen, Bias).
– Praktiken des Prüfens: Nachfragen nach Evidenz, Quellenkritik, Gegenchecks, Unsicherheiten markieren.
– Lesen/Argumentieren: KI-Antworten analysieren (Behauptung vs. Beleg, Perspektiven, Logik).
– Schreiben mit KI: eigene Stimme sichern, KI als Sparringpartner nutzen, Verantwortung sichtbar machen.
– Transfer: Aufgabenformate und kurze Checklisten/Prompts für den direkten Einsatz im Deutschunterricht.
– Die Teilnehmer:innen können „kritisches Denken mit KI“ als Bündel konkreter Praktiken (prüfen, begründen, abwägen) im Deutschunterricht beschreiben.
– Die Teilnehmer:innen können zentrale Grenzen generativer KI (z.B. Halluzinationen, Bias, überzeugende Rhetorik ohne Belege) erläutern und daraus Unterrichtsregeln ableiten.
– Die Teilnehmer:innen können Schüler:innen anleiten, KI-Antworten systematisch zu überprüfen (Evidenz einfordern, Quellen beurteilen, Gegenchecks durchführen, Unsicherheiten kennzeichnen).
– Die Teilnehmer:innen können Aufgabenformate für Lesen, Argumentieren und Schreiben entwickeln, in denen KI als Werkzeug genutzt wird, ohne Urteil, Verantwortung und „eigene Stimme“ abzugeben.
– Die Teilnehmer:innen nehmen erprobte Unterrichtsbausteine (Aufgaben, Checklisten, Promptvorlagen) für den unmittelbaren Einsatz mit.