Social Media ist für viele Jugendliche ein zentraler Ort religiöser und weltanschaulicher Sozialisation. Dort begegnen sie vielfältigen Formen von Religiosität und Spiritualität, aber auch vereinfachenden, polarisierenden und mitunter radikalisierenden Deutungsangeboten, die durch algorithmische Logiken verstärkt werden.
Die Fortbildung nimmt in den Blick, welche Bedürfnisse Jugendliche an Religion im digitalen Raum stellen, welche Suchbewegungen sie prägen und wie religiöse Inhalte auf Plattformen vermittelt und verstärkt werden. Anhand ausgewählter Beispiele werden problematische Accounts sowie Dynamiken von Polarisierung, Ausgrenzung und Radikalisierung thematisiert.
Zugleich werden Herausforderungen für die Kirchen reflektiert: Wo stehen wir im digitalen Raum, und wo zeigt sich aktueller Handlungsbedarf? Abschließend werden mögliche Zugänge für den schulischen Kontext skizziert.