Referentinnen: Karin Eckart (kath. RL) und Daniela Streissnig (evang. RL)
Im Delegationsunterricht begegnen sich katholische und evangelische Schüler:innen im gemeinsamen Religionsunterricht – oft mit vielen Fragen im Gepäck. Diese praxisorientierte Fortbildung bietet kompakte Einblicke in zentrale Unterschiede zwischen katholischer und evangelischer Glaubenspraxis: Warum dürfen katholische Priester nicht heiraten? Was hat es mit dem Kreuzzeichen auf sich? Warum beten manche den Rosenkranz – andere nicht? Gibt es in der Evangelischen Kirche die Beichte?
Auch kirchliche Feste wie die Erstkommunion, Firmung, Konfirmation oder das Reformationsfest werden thematisiert – mit Blick auf ihre Bedeutung, Gestaltung und mögliche Irritationen im konfessionellen Miteinander.
Ziel ist es, Lehrpersonen für typische Fragen im Delegationsunterricht zu stärken und konkrete Impulse für einen sensiblen, differenzbewussten Religionsunterricht zu geben.
Die Teilnehmer:innen erfahren…
…grundlegende Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen evangelischer und katholischer Glaubenspraxis (z. B. Sakramente, Gebete, Feste, Liturgie) und wie sie diese im Delegationsunterricht thematisieren können.
…wie sie respektvoll und sicher mit konfessionellen Besonderheiten im schulischen Kontext umgehen und Schüler:innen in ihrer religiösen Identität stärken.
…praktische Methoden und Materialien, um konfessionssensiblen Religionsunterricht im Rahmen des Delegationsmodells abwechslungsreich und inklusiv zu gestalten.