Ort der Veranstaltung: Wiedner Gymnasium, Wiedner Gürtel 68, 1040 Wien
Der Mittelmeerraum gehört zu den geotektonisch aktivsten Regionen der Erde; die griechisch-römische Kultur bzw. Literatur haben sich daher immer wieder mit diesem Thema beschäftigt.
Die Veranstaltung thematisiert
- antike Erklärungen für Erdbeben und Vulkanismus auch anhand einer Übersicht und Lektüre der wichtigsten Texte zu Naturkatastrophen in der Antike,
- „schleichende“ und „alltägliche“ Naturkatastrophen (Wasserverschmutzung, Landschaftsdegradation etc.),
- schriftliche und archäologische Befunde zu antiken Naturkatastrophen „im Dialog“.
Darüber hinaus gibt sie einen Ausblick auf lateinische Texte zu Naturkatastrophen im Mittelalter (Schwerpunkt Österreich) und didaktische Anregungen zu Naturkatastrophen der Antike als Thema von Projektunterricht und Klassenreisen.
- Zusatzinformation: Kurzbericht zur aktuellen Rolle des Lateinunterrichts in der Schweiz
Die Teilnehmer:innen
- bekommen eine Übersicht über die Potenziale des Themas, das bislang im klassischen Schullektürekanon kaum eine Rolle spielt
- erkennen Naturkatastrophen als Thema des kulturkundlichen Unterrichts zur Antike
- erkennen, welche aktuellen Bezüge in der Praxis im Unterricht eingeflochten werden können
- erfahren über Möglichkeiten für eine interdisziplinäre Erarbeitung des Themas (gemeinsam mit GSPB und GWK)
- erkennen Potenziale und Probleme von Klassenreisen in den Großraum Neapel in Hinblick auf die Darstellung und Erkenntnis der dortigen Naturkatastrophen/Gefahren