Wie soll der Mensch – das geschaffene und eingeschränkte Geschöpf – sinnvoll über den Schöpfer sprechen? Zwei Extreme müssen vermieden werden: einerseits die Vermenschlichung (Verähnlichung) und andererseits das Weginterpretieren von klar im Qur’an erwähnten Eigenschaften Allahs, um eine vermeintlich rationale Gottesvorstellung zu formulieren.
Wie kann das Gleichgewicht im Sinne des Qur’ans bewahrt werden, ohne in eines der beiden Extreme zu verfallen? Heutzutage ertönt erneut Kritik an der klassischen Schulmeinung der Aschariten und Maturiditen. Der Vorwand lautet, willkürliche Interpretationen eingeführt zu haben. Wie ist dieser Vorwurf zu verstehen? Besonders hitzig verläuft die Diskussion in den sozialen Medien: Polemik, Streit und Diffamierung sind die Folge. Wie soll mit dem Thema im IRU umgegangen werden?
Didaktik/Methodik des Religionsunterrichts, Heilige Schriften, Systematische Theologie, Religion und Gesellschaft, Religion und Umwelt, Spiritualität, Moraltheologie und Ethik